Da ich bisher sehr viel Resonance zu meinem Post, über die L’Oréal Paris Préférence Les Blondissimes Pastells erhalten habe, möchte ich heute, nachdem auch einige Tage vergangen sind, ein Resümee für euch ziehen.
Wie ich bereits geschrieben habe, sind meine Haare nicht von Natur aus so blond, sondern trage sie am liebsten Weißblond. Umso heller die Aufgangsfarbe,
umso heller und Flamingofarbener/pastellfarbener wird auch das Ergebnis nach Anwendung der Pastells.
Ich persönlich habe mir ein intensiveres Farbergebnis gewünscht, dachte es würde rosaner werden. Aber schließlich ist es ja auch Pastell! Beim ersten Versuch habe ich die Coloration nicht so lange einwirken lassen, beim zweiten Male etwas länger als angegeben und siehe da,
das Ergebnis war natürlich auch intensiver.
Allerdings muss ich im Fazit sagen, dass die Farbe sehr schnell wieder ausbleicht. Hierbei muss man jedoch beachten, dass auch der Hersteller auslobt, dass die Farbe bereits nach 5 Haarwäschen wieder ausgewaschen ist – es funktioniert also wie eine Directions.
Wer eine richtige dauerhafte Coloration erwartet, sollte nicht auf dieses Produkt zugreifen.
Bei mir hat sich die Farbe bereits nach 3-4 Haarwäschen wieder stark ausgewaschen. Ein ganz leichter Hauch rosa, bei mir wurde es zwischenzeitlich auch leicht Aprikosenfarben, war also noch zu erkennen.
Zwischenzeitlich habe ich die Pastells noch einmal verwendet, länger einwirken lassen und noch dazu eine kleine Portion reine
Directions, der Marke
La Riché in das Haar verteilt, sowie an den vorderen Haarspitzen eingearbeitet. Es sieht ein wenig punkig aus und ist Geschmackssache. Mir persönlich gefällt es sehr gut und ich möchte vorerst nicht auf den Look verzichten. Nun ist das Ergebnis Pastell-Pink!
Auf Dauer die L’Oréal Paris Préférence Les Blondissimes Pastells zu verwenden, finde ich definitiv zu kostspielig. Die Tube beinhaltete lediglich 100 ml, die Packung selbst kostet derzeit in den dm-Märkten 4,95. Da ich aufgrund meines dichten Haares, auf jeden Fall ¾ der Packung oder die Hälfte benötige um ein gleichmäßiges Ergebnis zu bekommen, ist mir dies zu teuer. Wer lange Haare hat, benötigt sicherlich eine ganze Tube, damit es auch ordentlich aussieht.
Im nächsten Schritt werde ich versuchen, lediglich die Directions zu verwenden, die Farbe mit einer Haarkur zu strecken und dann komplett in die Haar einzuarbeiten. Ich gehe jetzt schon davon aus, dass das Ergebnis dann erst nach mehrmaligen Auswaschen auch wieder Pastell Farben sein wird und mit der Pinkton zunächst aus den Socken werfen wird - doch lass ich mich gerne überraschen.
Wer mit dem Farbergebnis nicht zufrieden sein sollte und das rosa schnellstmöglich wieder weg haben möchte, dem empfehle ich ein so genannten Reinigungsshampoo zu verwenden, wie zum Beispiel das
Balea Pure & Fresh Shampoo, dass die Farbe wieder schneller ausspült.
Hier noch ein paar aktuelle Aufnahmen für, nachdem ich nun die Directions eingearbeitet habe. Bitte entschuldigt die schlechte Qualität. Die Herbstzeit und das frühe dunkel werden ziehen einem leider einen Strich durch die Rechnung. Und das an der Nase nennt sich Septum. ;)